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Content Marketing und Webdesign: ein starkes Paar

Im Zeitalter des „visual storytelling“ sind Content Marketing und Webdesign stärker denn je miteinander verbunden.  Wie sich beide Themen im Rahmen einer erfolgreichen Content Marketing Strategie ergänzen und überschneiden, lest ihr in diesem Blogbeitrag. 

 

Content Marketing und Webdesign hautnah: Erwecke Emotionen!

 

Content Marketing: finde den emotionalen Trigger

 

Emotionales Engagement zu wecken, dies ist der Schlüssel zu erfolgreichem Content Marketing.

 

Zuerst geht es darum den Besucher zu motivieren, einen Beitrag oder auch nur eine Botschaft zu lesen. Dabei spielt nicht nur der Inhalt eine wichtige Rolle, sondern auch die Struktur und das optische Layout.

 

Anschließend ist es wichtig, den Content viral zu verbreiten und auch hier spielen Emotionen eine wichtige Rolle. In einer Studie der 10.000 am meisten geteilten Inhalte im Web, wurden dem geteilten Content Emotionen zugeordnet wie Freude, Trauer, Ärger, Überraschung, Ehrfurcht, Unterhaltung und Empathie.

 

 

Bildquelle: okdork.com

 

„Beiträge, die Ehrfurcht auslösen, Menschen zum Lachen bringen und unterhaltend sind, werden am öftesten geteilt.“

 

 

 

Aufgabe des Webdesign: Emotionen wecken mit Farben

 

Unterschiedliche Farben senden auch unterschiedliche Signale an unser Gehirn.

 

62-90% unserer Gefühle für ein Produkt werden alleine von seiner Farbe ausgelöst. Die Farbe blau zum Beispiel ist mit Abstand die beliebteste Farbe, die mit vielen positiven Eigenschaften assoziert wird. Sie strahlt Vertrauen, Sympathie und Weitsicht aus und wird von Pharmafirmen, Versicherungen und, wen wundert’s, von Facebook und Twitter als primäre Farbe eingesetzt.

 

Der Psychologe Robert Plutchik hat bereits 1980 in seinem „wheel of emotions“  eine farbliche Zuordnung von Emotionen in einer Infografik verbildlicht.

 

 

 

 

Bildquelle: Wikipedia

 

Auch die UI (User interface) Designer von heute greifen auf die Trickkiste der Farbpsychologie zurück, um bestimmte Stimmungen zu simulieren und Emotionen zu wecken. Einen interessante Artikel hierzu findet ihr im Smashing Magazine.

 

Diese kurze Animation auf Vimeo zeigt euch ebenfalls welche Farben den einzelnen Stimmungen zugeordnet werden:

 

 

Content Marketing = Farbpsychologisches Marketing

 

Wer Farbe im Content Marketing geschickt anwendet, bringt die Menschen dazu zu sehen, was gesehen werden soll, zu fühlen, was gefühlt werden soll und zu tun, was getan werden soll.

 

Viele Infos zu den Grundlagen der Farbtheorie und zu der Psychologie der Farben im Content Marketing findet ihr in dem Blogbeitrag  „Ultimate Color Guide for Content Marketing“, den ich allen Content Marketers wärmstens empfehle.

 

 

Bildquelle: coschedule.com 

 

Visuelles im Content Marketing und Webdesign: Bilder und Videos

 

„Unser Gehirn verarbeitet visuelle Elemente wie Bilder, Infografiken und Videos 60.000 mal schneller als Texte.“

 

Es ist leichter eine Botschaft mittels eines Bildes zu vermitteln als mit Text.

 

Gerade jetzt, wo Smartphones immer beliebter werden und das mobile Surfen immer mehr an Bedeutung gewinnt, gilt es die Aufmerksamkeit auch der mobilen User zu gewinnen und zu behalten. Und wie kann dies besser gelingen als mit aussagekräftigen Bildern und Videos!

 

Das Content Marketing wird somit immer mehr zum Visual Content Marketing. Dies wird sehr anschaulich vom SEO und Content Marketing Experten Neil Patel  in seiner aktuellen Infografik zum Thema „The Ultimate Guide to Creating Visually Appealing Content“ dargestellt.

 

 

Bildquelle: quicksprout.com

 

Beiträge mit einem visuellen Element (Bild oder ähnliches) werden 94% öfters angeschaut und werden 40% lieber in den Social Media geteilt.

 

Beim Webdesign nicht vergessen: Content teilbar machen

 

Es ist wichtig, den Usern gleich auf eurer Website die Möglichkeit anzubieten, eure Texte in den Social Media zu teilen:

 

Als erstes Mittel der Wahl gelten hierfür die sogenannten „Social Buttons“, die entweder am Anfang, am Ende oder in einer Seitenleiste eurer Webseite platziert werden.

 

Weiterhin besteht die Möglichkeit, wichtige Sätze oder einen kurzen Absatz in eurem Beitrag gleich innerhalb des Textes teilbar zu machen. Wie das geht? Ganz einfach: dafür gibt es plugins, wie das WordPress Plugin „Better click to Tweet“

 

Neuerung seit Ende 2015:

 

Ab der WordPress Version 4.4 können links zu eigenen Beiträgen als auch externe links direkt in euren aktuellen Beitrag eingebunden werden. Dazu müsst ihr nur den URL in eine neue Zeile eingeben und Return klicken, der URL verwandelt sich automatisch in ein kleines umrahmtes Feld (iframe) mit Bild und kurzem Textausschnitt, so wie der folgende link:

 

5 Content Marketing Tipps After Publishing

 

Mehr zu dieser Funktion erfahrt ihr hier.

 

Wichtig im Content Marketing: SEO

 

Nicht zu vergessen beim Content Marketing ist die Suchmaschinenoptimierung. Viele Tipps und Infos hierzu findet ihr in meinen Blogbeiträgen:

 

 

Fazit: Schon vor Jahren war „Die Zukunft des Content Marketing liegt in gutem Webdesign“ ein beliebter Satz im Online Marketing. Mittlerweile ist der Content Marketer zum „Storyteller“ mutiert und der Begriff „Webdesign“ wird immer öfters ersetzt durch UX Design (User Experience Design). Doch eines ist sicher: Content Marketing und Webdesign sind ein starkes Paar.

 

Schreibt mir eure Gedanken/Erfahrungen dazu in einem Kommentar!