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RSS Feed und SEO

Gibt es Knackpunkte zwischen RSS Feed und SEO?

Ein wichtiger Rankingfaktor der Suchmaschinen ist die Aktualität des Content. Doch nicht jedes Unternehmen verfügt über eine eigene Online Marketing-Abteilung oder kann es sich erlauben, einen Mitarbeiter stundenweise freizustellen, um neue Texte für die Firmenwebsite zu verfassen. Eine bequeme Möglichkeit, aktuelle und themenrelevante Inhalte auf seiner Website zu präsentieren, ist die Einbindung eines RSS Feed (RSS: „Rich Site Summary“ oder „Really Simple Syndication“).

 Welche Vorteile ergeben sich aus der Einbindung eines RSS Feed in Bezug auf SEO?

Die Web-Crawler erfassen zwar nicht die Inhalte des RSS Feed an sich, sondern nur den XML Code der den RSS Feed erzeugt hat und den HTML-Code des eingebundenen Widgets, jedoch tragen die meist täglich wechselnden Beiträge des Feed zur Aktualität der Seite bei und beeinflussen somit indirekt das Ranking.

Zusätzlich können die in den Beiträgen enthaltenen Keywords eine Bedeutung für die semantische Optimierung (LSO) der Webseiten haben.

Außerdem steigern auch gerade kleinere Unternehmen die Zahl der wiederkehrenden Besucher Ihrer Website, indem sie mittels ausgewählten RSS Feeds aktuelle Informationen und Fakten liefern, die inhaltlich mit ihren Produkten oder Dienstleistungen verknüpft sind: ein weiterer wichtiger SEO- Rankingfaktor.

 Wo findet man einen passenden RSS Feed?

Websites von Fachmagazinen, Verbänden oder großen Brands bieten meist Inhalte die täglich upgedatet werden: eine wahre Quelle kostenloser, topaktueller Beiträge. Betriebe, die mit Partnerfirmen zusammenarbeiten, finden interessante Beiträge auf deren Newsseiten.

Einige Beispiele:

Ein sehr nützliches Tool, um geeignete RSS Feeds aufzuspüren, ist die RSS Suchmaschine „Instant RSS Search“ powered by Google: http://ctrlq.org/rss/. Ein Feed Preview zeigt eine Vorschau der letzten Einträge, eine sinnvolle Hilfe bei der Auswahl eines Feed.

 

 Achtung Falle: „Duplicate Content“

Duplicate Content sind identische oder sehr ähnliche Inhalte innerhalb einer Domain (internal duplicate content) oder auf unterschiedlichen Domains (external duplicate content). Letzteres würde auf die Content-Einspielung über RSS-Feeds zutreffen. Vermieden werden kann diese Falle durch eine große Menge an eigenem Content und einen sparsamen Einsatz von RSS Feeds. Zum Schluss noch ein „beruhigender“ Satz von Matt Cutts, dem Leiter des Antispam-Teams bei Google:

„A little duplicate content won’t hurt your rankings“.

Update 2016: Wie Blogger und Content Manager RSS Dienste nutzen um mehr Traffic auf ihren Blog zu leiten, erfahrt ihr in dem Beitrag Mit 2 gratis RSS Diensten zu mehr Traffic auf Blogs.

 


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